Review Preseason Week 3: Kansas City Chiefs vs. San Francisco 49ers

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Review Preseason Week 3: Kansas City Chiefs vs. San Francisco 49ers

Posted By Lars Riedenklau

Die 49ers gewinnen auch ihr drittes Preseason Spiel bei den Kansas City Chiefs. Jimmy Garoppolo kehrte an den Ort seiner Verletzung zurück – hier gibt es unsere Gewinner und Verlierer der Partie:

WINNER

Jimmy Garoppolo

Nachdem Jimmy Garoppolo bei den Denver Broncos keine gute Leistung zeigte und bereits von zahlreichen Medien seziert wurde, meldete er sich mit einer soliden Vorstellung bei den Chiefs zurück und ließ die Kritiker fürs Erste verstummen.

Garoppolo completete 14 von 20 Passversuchen, generierte damit weiter über 100 Yards und erzielte einen sehenswerten Touchdown-Pass auf Running Back Matt Breida. Auffällig war, dass Garoppolos Touch-Pässe immer wieder ihren Weg zu den Receivern fanden, die Nutznießer hießen u.a. Richie James und Deebo Samuel.

Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt: Garoppolo traf auch ein paar kritische Entscheidungen, wozu u.a. ein Wurf in eine Dreifach-Coverage gehörte, als er Dante Pettis in der Endzone suchte. Im Endeffekt bleibt aber festzuhalten, dass Garoppolo auf einem guten Weg zu sein scheint.

Offensive Line und Runningbacks

Im Pro Football Focus Team der Woche waren ganze drei Offensive Linemen der San Francisco 49ers vertreten, dazu gehörten Mike McGlinchey, Mike Person und Ben Garland.

Vor allem die Vorstellung der Interior Offensive Line macht Mut, Garland, der als Ersatzcenter für Richburg auflief, machte seine Sache sehr gut. Sollte Richburg nicht fit werden, hat man einen legitimen Ersatzmann gefunden.

Durch die starke Performance der O-Line profitierten auch die Runningbacks der 49ers, vor allem Matt Breida und Jeff Wilson fanden immer wieder Lücken in der Defense der Chiefs und nutzten diese konsequent aus. Nur Tevin Coleman hatte einen schweren Stand, er ist aber ein Roster-Lock, im Gegensatz zu Wilson, dessen Nominierung für den Kader noch nicht sicher scheint.

Jimmie Ward

Jimmie Ward ist zurück und machte sofort auf sich aufmerksam, überraschend kam er nicht als Free Safety, sondern primär als Nickelback zum Einsatz.

Er bestach wie gewohnt durch sicheres Tackling, aber auch durch enge Coverage und war somit einer der Lichtblicke in der Defense der 49ers, die insgesamt auf einem guten Level performte.

Für Ward ist es wichtig, Spielzeit und Selbstvertrauen zu sammeln und das ihm entgegengebrachte Vertrauen schnellstmöglich zurückzuzahlen. Es scheint, als könne er in diesem Jahr durch seine Variabilität ein wichtiger Eckpfeiler für die Niners werden.

Damontre Moore

Erneut hinterließ die ganze D-Line einen ordentlichen Eindruck, außer der Tatsache, dass Solomon Thomas in Zukunft besser keine Running Backs covern sollte (looking at you, Saleh).

Durch die Verletzung von Kentavius Street scheint die Chance für Damontre Moore, der bei PFF zum wiederholten Male der am besten bewertete Spieler in der Defense der 49ers gewesen ist, auf einen Kaderplatz enorm gestiegen zu sein.

Seine Fähigkeit, den Quarterback unter Druck zu setzen kann für die 49ers sehr wichtig werden, wenn man die eigentlichen Starter für ein paar Snaps aus dem Spiel nehmen möchte. Moore gelingt dies permanent, weshalb es mich nicht wundern würde, ihn im Roster zu sehen.

LOSER

Starting Cornerbacks

Obwohl die gesamte Starting Defense insgesamt einen ordentlichen Eindruck hinterließ, waren es die beiden Outside Cornerbacks Richard Sherman und Ahkello Witherspoon, die etwas abfielen.

Sherman hatte sichtliche Probleme mit den agilen Receivern der Chiefs und sah des Öfteren alt aus, er verfehlte auch einen Tackle und ließ mehrere Catches zu.

Ähnliches galt für Ahkello Witherspoon, der drei Mal angeworfen wurde und drei Catches zuließ. Das ist alles noch kein Grund zur Sorge, es muss jedoch davon ausgegangen werden, dass die Defensive Backs der 49ers nicht zu den Leistungsträgern im Team gehören werden.

Dante Pettis

Wide Receiver Dante Pettis erlebt eine schwere Offseason. Im Trainingscamp wurde er oft dafür kritisiert, zu körperlos zu spielen und nicht die Fähigkeit zu haben, umkämpfte Bälle zu fangen. Im Spiel gegen die Chiefs erhielt Pettis sowohl Spielzeit mit den Startern, als auch mit den Backups im vierten Viertel.

Kyle Shanahan unterstrich unter der Woche, dass Pettis noch seine Rolle im Team finden müsse, eine Aussage, die sicherlich anspornend wirken sollte, aber durchaus tief blicken lässt.

Man scheint mit Pettis nicht vollkommen zufrieden zu sein, auch Shanahan erwartet mehr vom letztjährigen Zweitrunden-Pick der Niners. Gegen die Chiefs bekam er seine Targets und machte auch Catches, dennoch fällt auf, dass Pettis sichtlich das Selbstbewusstsein fehlt. Hoffen wir, dass er zur Regular Season da weitermacht, wo er im letzten Jahr aufgehört hat.

Malcolm Smith

Nach dem Spiel bei den Chiefs war es noch nicht abzusehen, doch unter der Woche verkündeten die 49ers, sich von Linebacker Malcolm Smith getrennt zu haben. Er bekam in der Preseason des Öfteren die Chance, sich mit den Startern zu beweisen, erledigte seine Aufgabe passabel – doch scheinbar reichte dies den Coaches nicht, Smith seinen jüngeren Kollegen (Al-Shaiir, Greenlaw, Lee) vorzuziehen und ihm einen Kaderplatz zu verschaffen.

So trennte sich das Team von Smith, dessen Zeit bei den 49ers keine glorreiche gewesen ist. Nach Garcon ist er der zweite teure Neuzugang aus der ersten Offseason von John Lynch, der vorzeitig die Segel streichen muss und als „Flop“ eingestuft werden darf…

Autor: Lars Riedenklau

Written by Lars Riedenklau

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